00:00:01: Käse, Wein und blablabla.
00:00:04: Der Genust-Talk mit Johannes Quirin!
00:00:06: Der Ori ist ein absoluter Charmebolzen und für uns auch schon so eine Art Botschafter für Inklusion und Genuss.
00:00:17: Und warum dieses alte Auto?
00:00:19: Ja, uns ging es darum Atmosphäre zu schaffen.
00:00:23: Nicht nur über die Inklusion sondern eben auch drumherum um einfach eine schöne Atmosphere zu haben, die Menschen anzieht.
00:00:31: Herzlich willkommen beim Genustalk.
00:00:32: Schön, dass ihr wieder mit dabei seid!
00:00:34: Heute geht es um einen Foodtruck aber nicht irgendeinen sondern um Henry, einen Zitronenbaujahr in der manheim unterwegs ist und Flammkuchen verkauft und nebenbei würde ich mal sagen die welt auch ein kleines bisschen besser macht.
00:00:50: hinter Henry steckt kör französische herzen und das Herz dieses Projekts ist heute mein Gast Markus Adi gründer geschätzführer und auch Antreiber, würde ich mal sagen hinter Körs samt seinem inklusiven Team aus Menschen die ganz unterschiedliche Talente haben.
00:01:06: Und die Idee dahinter ist so simpel eigentlich wie sie vielleicht dann so radikal rüber kommt nämlich dass Inklusion nicht erklärt werden muss wenn man einfach gemeinsam kocht, backt und flammkuchen isst.
00:01:18: Ja Markus schön das du heute bei mir im Genuss Talk zu Gast bist!
00:01:23: Hallo Johannes, ganz herzlichen Dank für deine Einladung.
00:01:26: Ja, Markus.
00:01:28: Köers Herz auf Französisch!
00:01:30: Woher stammt der Name und was steckt denn da hinter diesem Gebilde Markenkern?
00:01:37: Hinter der Marke vielleicht auch?
00:01:40: Ich würde mich freuen wenn aus dem Namen mal eine Marke wird.
00:01:44: im Moment ist es tatsächlich noch so dass wir ja vor einem Dreivierteljahr mit Köer begonnen haben und sehr stark daran arbeiten, dem Ganzen eine Marke daraus werden zu lassen entstehen zu lassen.
00:02:02: Woher kommt der Name?
00:02:03: mit Cœur?
00:02:04: Mit dem französischen Wort für Herzen verbindet man Herzlichkeit und häufig auch mit inklusiven Unternehmen und Menschen mit Behinderung und uns liegt Herzlichheit Ja, der Wesen des unseres Namens sehr am Herzen.
00:02:23: Also der Name ist Programm.
00:02:24: überall wo wir auftreten, wo wir mit unserem Foodtruck sind und nicht nur in der Atmosphäre die wir schaffen selbst in unseren Flammkuchen die eine Herzform haben ja spiegelt sich der Name wieder.
00:02:39: Wie kam es denn zu der Idee Inklusion und Gastronomie da zusammenzubringen, miteinander zu verbinden?
00:02:46: Was war denn da der Auslöser?
00:02:49: Gab's da so einen konkreten Moment und vielleicht auch ergänzend Samuel dein Sohn ist ja auch Teil des Curse Team von daher War das vielleicht auch ein bisschen der Ausloser.
00:03:01: Ja ganz richtig also.
00:03:03: ich bin Vater von zwei Kindern.
00:03:05: Ich habe noch eine Tochter mit zwanzig Jahren die in Karlsruhe studiert und der Samuel ist zwanzig Jahre alt und arbeitet bei Kör, also in unserem eigenen Gastronomie-Unternehmen.
00:03:18: Die Geschichte Hinterkörer ist sehr persönlich tatsächlich einmal natürlich durch die Geburt von Samuel.
00:03:25: Für uns war es wichtig dass Samuel mal die Möglichkeit hat einen selbstbestimmten Leben zu führen und deswegen haben wir ihn auch Ja, immer überall mit hingenommen.
00:03:35: Überall die Möglichkeit gegeben sich einzubringen.
00:03:39: er musste bei uns im haushalt mitarbeiten Wäsche aufhängen Spülmaschine ein ausrocknen und kochen mit.
00:03:45: also er war eigentlich da schon auch integriert.
00:03:50: ja vor fünf jahren hatte er dann einen sehr schweren Unfall ist von der Straßenbahn erfasst worden Und war lebensgefährlich verletzt und zu dem Zeitpunkt stand ich neben seinem Bettchen Also dein Komalak und habe mich gefragt, ob ich genug Zeit mit meinem Sohn verbracht hab.
00:04:07: Da ich zu dem Zeitpunkt auch schon sehr stark selbstberuflich eingebunden war.
00:04:14: Ja, ich bin natürlich zu dem Schluss gekommen dass sich zu wenig Zeit hatte Und ja das sind immer so.
00:04:20: diese Momente glaube ich auch indem man so ins Grübeln gerät.
00:04:24: Ja und nachdem Samuel aus dieser Situation sich wieder rausgekämpft hat und heute fast wieder wie zuvor auf den Beinen steht, haben wir gesagt, wir müssen das ändern und wollten mehr Zeit gemeinsam verbringen.
00:04:41: Und dadurch ist dann unser Unternehmen entstanden, gehört einfach aus dem Wunsch, gemeinsam zusammenzuarbeiten aber eben auch inklusiv zu arbeiten, auch anderen Menschen die Möglichkeit zu bieten in einem gastronomischen Umfeld sich zu verwirklichen und inklusionssichtbar zu machen.
00:05:07: Ihr arbeitet ja auch mit der Gemeindediakonie in Mannheim zusammen, um eben da junge Menschen den Beruf ein bisschen zu bringen im Endeffekt praktische Erfahrungen sammeln zu können.
00:05:23: Das ist dann auch so ein Baustein, der daraus entstanden ist das Projekt dann noch größer werden zu lassen.
00:05:32: Das Projekt ist tatsächlich mal so gestartet, dass ich Zeit mit meinem Sohn verbringen wollte.
00:05:38: Aber es ist natürlich so das sich anbietet da noch mehr daraus zu machen und wir bieten mittlerweile schon auch anderen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit in dem Berufsfeld der Gastronomie sich einen Eindruck verschaffen in Form von Praktika.
00:06:00: Ein weiterer junger Mann auch aus der Werkstatt, du hast die Diakonie angesprochen.
00:06:05: Der Sebastian von Kropper ist bei uns schon Mitarbeiter und hilft uns in der Küche und unterstützt auch im Service wenn wir mit dem Food Truck unterwegs sind übernimmt ähnliche Aufgaben wie es auch der Samuel macht.
00:06:21: also ja wir sind darauf ausgelegt dass wir als inklusives Unternehmen zukünftig auftreten und eben auch vielen Menschen die Möglichkeit geben, Teilhabe am Arbeitsleben zu nutzen.
00:06:38: Und vor allem aber auch Begegnungen zu schaffen durch unseren Food Truck nicht nur Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit zu geben sondern eben auch allen anderen, die Spaß daran haben uns zu erleben und die Atmosphäre zu genießen.
00:06:55: Und auch unsere Flammkuchen, die aus meiner Sicht eine hohe Qualität haben zu geniessen.
00:07:01: Ja und dazu sind wir im Umkreis von Mannheim unterwegs.
00:07:05: Ja!
00:07:06: Und alles wäre ja nicht ohne den Zitronen, ohne Henry quasi ja möglich ne?
00:07:12: Baujahr neunzehnundfünfzig habe ich gesagt, man hätte ja einfach einen modernen Anhänger nehmen können.
00:07:17: warum ausgerechnet diese alte Scharmbolzen?
00:07:22: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, der Henri.
00:07:26: Wir sprechen den Französisch aus weil es ja auch ein französisches Auto ist.
00:07:31: Der Henri ist ein absoluter Schambolzen und für uns schon so eine Art Botschafter für Inklusion und Genuss.
00:07:41: Und warum dieses alte Auto?
00:07:45: Uns ging es darum, Atmosphäre zu schaffen.
00:07:48: Nicht nur über die Inklusion sondern eben auch drum herum um einfach eine schöne Atmosphere zu haben, die Menschen anzieht denen die dazu einlädt zu verweilen und ja und auch zu staunen und hinzuschauen was da passiert.
00:08:06: und dazu ist Henri prädestiniert.
00:08:10: das unterstützt in jedem Fall Ganz stark die Atmosphäre und es schafft so.
00:08:18: Es ist einfach ein total genialer Charakter und Hingucker.
00:08:22: Ja, Hinguckern.
00:08:23: Das wäre nämlich genau das, was ich auch gesagt habe.
00:08:25: dann... ist das ja schon gleich auch so ein Magnet, der da anzieht um einfach mal zu sehen.
00:08:29: Was ist das denn hier für einen Food Truck?
00:08:32: Der jetzt nicht amerikanisch aussieht oder einfach so ein Wurstanhänger ist sondern tatsächlich ein bisschen was mit Charme?
00:08:38: und dann gibt es natürlich auch hat sich dann auch gleich automatisch sehr wahrscheinlich so ein bisschen das Sortiment des Angebots daran auch angepasst.
00:08:47: also wird jetzt mal sagen französisch mediterran in diese Richtung von Flammkuchen über Tabenade.
00:08:54: Was gibt's da sonst noch bei euch?
00:08:58: Tatsächlich orientiert sich unsere Kulinare an der französischen Küche und wir sind tatsächlich auch stark provostal ausgerichtet.
00:09:11: Meine Eltern leben in Südfrankreich, haben da ein kleines Häuschen und ich persönlich habe da auch einen sehr engen Bezug zu, da wir jedes Jahr natürlich die Großeltern besucht haben in Frankreich Ja und auch dieses Land Frankreich an sich sehr lieben, also sehr francophil unterwegs sind.
00:09:32: Schon immer!
00:09:33: Es liegt auch daran dass wir... Also meine Mutter französische Abstammung ist, sie ist zwar in Mannheim geboren hat aber einen französischen Vater.
00:09:42: Und ja so kam es das wir gesagt haben die Französische Küche passt auch ein Stück weit zu uns.
00:09:49: und wenn wir französische Küche anbieten, französe Gerichte dann können wir das zumindest ein Stück weiter authentisch vermitteln.
00:09:57: Dass er auch etwas Französisches Blut in unseren Ardern fließt.
00:10:01: Und natürlich
00:10:03: auch wenn es
00:10:04: da ist.
00:10:04: Ja, ja klar!
00:10:07: Wenn jetzt die Menschen, die Gäste da an euren Food Truck kommen und Flammkuchen essen wollen.
00:10:14: Dann merken sie ja relativ schnell dass ihr eben kein normaler in Anführungszeichen sag ich jetzt mal so sondern ein besonderer Food Truck seid.
00:10:24: Wie sind also die Reaktionen gerade auf das Thema Inklusion?
00:10:27: Es ist tatsächlich im Alltag oft immer noch eine Hürde.
00:10:32: wie gehe ich mit Menschen um eben gehandicapped sind.
00:10:41: Da sehe man da tatsächlich ein großes Thema, merkt ihr auch dass es da Hürden manchmal gibt?
00:10:47: oder ist das plötzlich ganz normal und ganz offen wie man da miteinander umgeht?
00:10:55: Genau, also mein Eindruck ist das dass es selbstverständlich wird bei uns am Food Truck damit umzugehen.
00:11:03: Aber du hast vollkommen recht und ich kann das auch absolut nachvollziehen, dass es da zum Teil auch Unsicherheiten gibt.
00:11:11: Mir ging es genauso.
00:11:12: bevor Samuel auf die Welt kam hatte ich auch relativ wenig Berührungspunkte und insofern war das für mich erst mal ein Lernfeld und eine Sache mit der ich selbst meine Unsicherheiten kennenlernen und damit umgehen musste.
00:11:31: Und da war es einfach so, dass uns Samuel und der Umgang mit ihm geholfen hat, damit umzugehen.
00:11:40: Ich habe auch den Eindruck das genau das was wir erlebt haben bei unserem Foodtruck passiert Die uns zufällig besuchen.
00:11:50: Es gibt auch viele Gäste, die uns direkt ansteuern weil sie wissen wir haben da tolle Flammkuchen und eine hohe Qualität.
00:11:57: es gibt Gästet die uns ansteuern weil Sie wissen Wir leben Inklusion Und es gibt sicherlich auch Gästen die sagen das ist ein total geiles Auto Das gucke ich mir mal aus der Nähe an oder da ist eine tolle Atmosphäre.
00:12:11: Da möchte Ich gerne verweilen.
00:12:12: also dass sind die gründe.
00:12:14: inklusion ist Ein Aspekt daraus Und ja, die Absicht, die dahinter steht.
00:12:20: Das hast du genau richtig getroffen ist natürlich wir wollen diese Unsicherheiten nehmen und wollen einen Ort schaffen in dem Inklusion einfach selbstverständlich ist und gelebt wird.
00:12:33: Damit können die Allermeisten tatsächlich sehr gut umgehen und ich habe noch bei keinem unserer Gäste festgestellt dass da in irgendeiner Form eine Unsicherheit war.
00:12:42: Man muss sich das auch so vorstellen, ganz häufig ist es so dass wenn Gäste zu uns an den Wagen kommen.
00:12:47: Es geht natürlich nicht bei jedem weil wenn viel los ist dann klappt das nicht.
00:12:51: aber bei sehr vielen ist der Samuel ja diejenige der dann so die Hemmungen einfach nimmt weil er auf die Leute zugeht sie begrüßt abklatscht in den Arm nimmt wie auch immer.
00:13:01: also da fallen sofort irgendwelche Bedenken oder Unsicherheiten.
00:13:08: Das ist ja auch schön, dass das dann einfach so im Fluss ist und man da offen miteinander umgeht.
00:13:16: Das ist denke ich ein ganz wichtiger Aspekt.
00:13:19: Jetzt wart ihr ja zwanzig sechsundzwanzig auf der Inter-Gastrein Stuttgart
00:13:23: mit dem Food Truck?
00:13:25: Ja!
00:13:26: Das ist natürlich auch nicht ganz gewöhnlich sage ich jetzt mal so oder dass das inklusiver Food Truck steht.
00:13:33: wie wurde denn da euer Konzept in der Branche beäugt und aufgenommen.
00:13:40: Welche Gespräche kamen da auch vielleicht zustande?
00:13:43: Und welche bekannten Gesichter sind da auch an den Stand gekommen, haben gesagt cool was ihr da macht!
00:13:49: Ja, ich muss dazusagen wir waren Besucher auf der Intergastra.
00:13:52: Also der Ovi den hatten wir nicht mit dabei.
00:13:55: Wir waren tatsächlich zu dritt also meine Frau da Samuel und ich als Besucher dort weil wir ja an vielen verschiedenen Themen Interesse haben die in der Gastra natürlich eine ganz tolle Messe ist um Kontakt zu der Gastronomie zu der Branche aufzunehmen und dort neue Kontakte zu knüpfen neue Produkte kennenzulernen neue Geräte die einen auch inklusiv durchaus unterstützen können, kennenzulernen und direkt vor Ort ausprobieren zu können.
00:14:25: Also insofern... Ori war leider nicht da!
00:14:27: Wir haben dort nicht gearbeitet, sondern hatten die Freude daran.
00:14:31: Das hatte ich so
00:14:32: aufgefasst, deswegen finde ich mir jetzt das sehr schön.
00:14:36: Ja, nein wir waren tatsächlich nur Besucher und damit selbst Gäste ja.
00:14:43: Aber das ist ja auch etwas, was
00:14:43: man natürlich
00:14:44: freut.
00:14:44: Lisa, die wahrnehmt.
00:14:47: Ja, du hast natürlich vollkommen recht.
00:14:48: Also der Samuel war ja dabei und dann sieht man ja das wir... also beim Samuel kann man sehen dass er das Down-Syndrom hat.
00:15:01: aber auch da ist es so an jedem Stand, an dem wir waren in jedem Gespräch, dass wir hatten er schafft es auf seine Art sofort irgendwelche Unsicherheiten zu nehmen völlig unkomplizierten Kontakt herzustellen.
00:15:16: Das ist total schön und das war natürlich auch für uns als Besucher auf der Messe und in der Branche spürbar.
00:15:26: Wenn ihr jetzt da nicht mit eurem Wagen wart, wo seid ihr denn jetzt?
00:15:30: Jetzt fängt ja so richtig diese Saison sehr wahrscheinlich an mit den ganzen Festen.
00:15:36: Wo seid ihr überall?
00:15:38: Ja, wir werden sehr stark gebucht für Geburtstage.
00:15:42: Also private Feiern, Jubiläen Unternehmensfeierlichkeiten.
00:15:48: Wir sind auf Messen unterwegs tatsächlich jetzt außer bei der Intergastra aber zum Beispiel beim Guitarsammelt dem Europas größter Gitarrenmesse und haben dort eben auch Catering mit unserem Wagen betrieben tatsächlich.
00:16:06: Wir sind auf Festivals, Musikfestivals unterwegs und sorgen dafür eine entsprechende französische Kulinarik und versorgen die Festivalbesucher wieder unseren Flammkuchen getränken und allem was wir sonst noch so zu bieten haben.
00:16:21: Ja und das ist schon ein ziemliches Paket und auch sehr unterschiedlich so vom Anspruch her die seheweiligen unterschiedlichen Themen begleiten zu können.
00:16:34: Aber wir haben dann wahnsinnig Spaß dran und sind erfreulicherweise auch sehr gut gebucht, auf unserer Homepage kann man sehen, sind wir sehr viel und sehr variantenreich unterwegs!
00:16:50: Es ist ja auch wichtig, dass so ein Projekt oder so eine Unternehmung wie Körder einfach nachhaltig wirklich nachhaltiger sein kann.
00:16:59: Nicht plötzlich sondern wirklich halt auch wirtschaftlich tragfähig wenn man das so und hilft da vielleicht auch eine größere Bekanntheit eine größere Reichweite, die ihr durch Veröffentlichungen in Zeitschriften auch im Radio oder im Fernsehen habt.
00:17:22: Hilft euch das dann auch tatsächlich da so ein Projekt tragfähiger gestalten zu können?
00:17:28: Ist es ja wie gesagt mittlerweile auch schon gewachsen und wächst vielleicht ja auch noch in Zukunft.
00:17:33: Ja Es ist also absolut so.
00:17:36: Ich denke, wir sind aus dem Projektstatus mittlerweile schon raus und ich glaube, wir bewegen uns in Richtung eines durchaus professionell arbeitenden Gastronomieunternehmens.
00:17:49: Und es ist so wie du sagst In unserem Umfeld hilft jede Aufmerksamkeit die wir bekommen können.
00:17:59: Ich sage immer in diesem Zusammenhang auch, it takes a village to raise the child.
00:18:05: Also es braucht das ganze Dorf um ein Kind zu erziehen oder aufwachsen zu lassen und genauso ist es bei uns im Projekt oder in unserem Unternehmen.
00:18:18: Es braucht das Ganze Dorf dass letzten Endes unser Unternehmen tragfähig bleibt und wir entsprechend nachhaltig gestalten können.
00:18:28: Und dazu hilft Aufmerksamkeit, hilft jeder Besuch bei uns am Wagen.
00:18:34: Hilft jeder Bissen der gegessen wird, jeder Schluck der getrunken wird und jeder, der uns da unterstützen kann ist herzlich willkommen wenn er uns besucht.
00:18:46: Mache dich die Entwickler auch manchmal ein bisschen nervös?
00:18:50: Noch nicht!
00:18:52: Noch kann ich ganz gut damit umgehen.
00:18:54: das ist allerdings schon so dass Nervös macht es mich nicht, aber wir haben ganz schön viel zu tun.
00:19:01: Also ist tatsächlich so dass ich wenig Zeit habe mal echt links zu schauen sondern wir müssen schon... Wir sind schon ganz schön unterwegs und ja viel beschäftigt mit den unterschiedlichsten Themen da auch aktuell noch sehr viele Selbstabwilde.
00:19:19: meine Tochter die Amelie von der ich vorhin erzählt habe die bespielt unseren Insta-Account Aber die Homepage zum Beispiel oder eben auch die ganzen Angebote und den E-Mailverkehr.
00:19:35: Und die ganzen Behörden, Themen usw.
00:19:39: und sofort das erledige ich.
00:19:44: Dann haben wir ja noch eine hohe Qualität zu bieten in der Küche.
00:19:48: Da bin auch ich stark drin!
00:19:50: Und wir wollen auch eine hohe Qualität in der Inklusivität bieten, das heißt also in der Einbindung unserer Mitarbeiter.
00:19:57: Auch da bin ich stark eingebunden.
00:20:00: Da hilft mir, dass sich Erfahrung als Personalentwickler mitbringe und aber auch ganz viele andere Themen die dazu noch mit rein spielen.
00:20:10: Aber es ist sehr komplex!
00:20:12: Ja, ich bin gut eingebundet.
00:20:16: Wo geht's denn dahin?
00:20:17: In den nächsten Jahren mit Körer?
00:20:20: Ja, also mein Wunsch ist natürlich zunächst mal wenn ich jetzt mal kurzfristig schaue.
00:20:28: Im Moment ist es noch so dass wir produzieren und dann verkaufen.
00:20:33: Mein Wunsch wäre erst mittelfristig oder kurzfristigs schon zu schaffen das wir produziert und parallel verkaufen können.
00:20:42: Das wäre schon ein toller Schritt wird auch bald zwingend notwendig sein, insbesondere wenn wir auf Festivals unterwegs sind die dann über eine ganze Woche gehen.
00:20:53: Da bleibt es nicht aus dass wir parallel produzieren müssen.
00:20:57: ja und dann würde ich mir natürlich wünschen wenn ich mir so mal meine Visionen vor Augen führe das wir noch mehrere so Oris in verschiedenen anderen Städten rumfahren haben.
00:21:09: denn ich kann nur sagen Also ich kann es nur sagen, wir haben einen Riesenspaß dabei.
00:21:17: Und viele Freunde von mir merken das auch und spüren was da passiert ist tatsächlich echte Quality Time für mich mit in dem Unternehmen unterwegs zu sein, mit unseren besonderen Mitarbeitern zusammenzuarbeiten.
00:21:34: Das ist unfassbar schön!
00:21:39: Ich würde mich freuen wenn wir das noch weiter in die Welt bekommen und noch mehr solcher Oris durch die Gegend fahren, mit am liebsten natürlich mit unserem Körnamen auf der Seite.
00:21:52: Ja also ich sehe schon da sind schon ein paar Gedanken und Ideen da.
00:21:58: Du hattest es ja angesprochen einen Körer daraus eine Marke zu machen.
00:22:03: Das wäre natürlich schon eine Vision.
00:22:06: aber Jetzt stehen wir noch am Anfang und wenn das irgendwann mal klappen sollte, wäre das natürlich toll.
00:22:13: Und es ist ich sage immer so Visionen sind wie die Sterne.
00:22:16: man kann sich daran ausrichten.
00:22:18: vielleicht erreicht man selber nie so direkt aber wir richten uns daran aus und hoffen dass viel dabei rauskommt.
00:22:26: was war denn für dich so der der tollste moment in der ganzen zeit seit jetzt kör gibt.
00:22:34: ja also es ist für mich so Du hast es vorhin auch gerade angesprochen, wir bekommen unheimlich viel Aufmerksamkeit.
00:22:44: Dass du uns angesprochen hast und mich eingeladen hast jetzt für den Genustalk ist ein Beispiel.
00:22:49: Wir hatten SWR bei uns in der Küche die uns einen Tag begleitet haben Und ja eben auch gespürt haben was da bei uns passiert.
00:23:01: Ich hatte verschiedene Interviews mit Zeitschriften Zeitungen und alle möglichen Fernsehen hat sich auch schon angekündigt.
00:23:10: Also es sind ganz viele, da ist unheimlich viel Bewegung drin und das freut mich natürlich dass wir die Aufmerksamkeit bekommen weil sie wichtig ist und weil sie uns hilft unser Anliegen eben auch nach außen zu tragen.
00:23:30: Darüber freue ich mich natürlich ganz besonders.
00:23:32: Das sind tolle Momente und tolle Erlebnisse, vor allem aber auch ist es schön dass wir jeden Tag wenn wir rausgehen also mit dem Orie an irgendeinem Stellplatz stehen das es einfach auch toll angenommen wird, dass unheimlich viele Gäste zu uns kommen.
00:23:53: Ja, zu uns kommen weil sie wissen Sie bekommen eine tolle Qualität.
00:23:57: Weil sie wissen die Atmosphäre stimmt offensichtlich und naja und wahrscheinlich auch ein Stück weit wegen der Inklusivität.
00:24:06: Was ist denn so als Abschlussfrage dein ganz persönlicher Genussmoment?
00:24:14: Mein persönlicher genussmomente ist glaube ich wenn ich also wenn ich arbeite dann Und dann mit dem Auréa unterwegs bin, muss ich den Auré immer erst wieder sicher nach Hause bringen.
00:24:27: Wenn ich da nach Hause komme, mache ich mir auch ein Fläschlein Russie auf und genieße einen schönen Cote Provence!
00:24:38: Dann kann ich den auch nach einem sehr arbeitsreichen Arbeitstag sehr genießen und noch mal scenieren wie es denn heute gelaufen ist.
00:24:50: Das geniesse ich dann!
00:24:52: Und auch noch ein letztes Stückchen Flammkuchen, oder wie ich das dann, wenn man den ganzen Abend Flammkurren gesehen hat?
00:25:00: Tatsächlich essen wir unsere Flamm-Kuchen nach wie vor sehr gerne.
00:25:06: Ich hoffe es geht noch lange so weiter!
00:25:10: Wir probieren ja immer wieder neue Rezepturen aus und richten uns saisonal und regional aus.
00:25:16: Das heißt im Frühjahr gibt es andere Varianten als im Herbst und im Sommer Und dementsprechend sind wir auch immer wieder am Ausprobieren.
00:25:24: Aktuell haben wir ein Flammkuchen mit Spargel, davor gab es ... Wir hatten zu Zeiten als Aprikose einen mit Aprikosenröster und das kommt ja jetzt bald wieder.
00:25:38: Ja, Rhababa ist im Kommen, da freue ich mich schon riesig drauf!
00:25:42: Insofern wird es ganz viele unterschiedliche Varianten geben und dadurch wird das eigentlich nie langweilig Ja.
00:25:48: Das ist doch schön, dass es da Abwechslung gibt!
00:25:51: Also auch das eigene Wohl ist dann auch gesorgt und wer jetzt euch buchen will oder besuchen will?
00:26:00: Oder mehr erfahren möchte?
00:26:02: ich packe natürlich die Links in die Schoenots rein.
00:26:05: Da findet man den Weg zu Euch und den Kontakt zu Euch.
00:26:08: Ich danke dir lieber Markus für diesen Einblick in das Herzen, in das Kör.
00:26:15: Ja
00:26:15: genau!
00:26:15: Und vor
00:26:16: allem dann ja dass man auch einfach merkt, dass es relativ einfach ist so besondere Dinge oder nicht ganz alltägliche Dinge miteinander zu verbinden.
00:26:25: genuss mit einer gewissen Haltung und einem Einsatz für eine gute Sache wie ich finde einfach wunderbar miteinander verbinden kann.
00:26:34: Herzlichen Dank dir für das was du da leistest und tust.
00:26:38: Ich habe zu danken, ganz herzlichen Dank Johannes für die Einladung und für das tolle Gespräch.
00:26:42: Das
00:26:42: war Käse, Wein und blablabla!
00:26:45: Der Genuss Talk mit Johannes Quirin.
00:26:47: Dir hat dieses Gespräch gefallen?
00:26:49: Dann abonniere den Podcast um keine neue Folge zu verpassen.
00:26:53: Bis zum nächsten Mal.