Der Genusstalk mit Johannes Quirin

Transkript

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00:00:01: Käse, Wein und blablabla.

00:00:04: Der Genust-Talk mit Johannes Querin.

00:00:06: Herzlich willkommen zum Genuss Talk.

00:00:08: Schön, dass ihr wieder mit dabei seid!

00:00:10: Heute sitzen wir in Saarbrücken an meinem Küchentisch und mein Gast ist eigentlich Arzt.

00:00:17: Er betreibt ein Dialysi-Zentrum im neuen Kirchen.

00:00:20: aber er hatte auch mal einen ganz anderen Traum nämlich eine Markthalle für Saarbrucken.

00:00:25: Spektakulärer Entwurf, vierzig Millionen Euro Investitionen, Glasgewölbe, saarländische Sterneköche... Ja der Vorbild Gab's auch, das war die Markthalle in Rotterdam.

00:00:36: Was daraus geworden ist oder besser gesagt warum daraus nichts geworden ist?

00:00:41: Darüber sprechen wir heute und schauen einfach mal in die Zukunft.

00:00:44: vielleicht wird ja auch noch was daraus.

00:00:47: Schön dass Sie da sind Herr Goldman.

00:00:49: Freut mich, dass sie Zeit gefunden haben!

00:00:52: Danke schön für die Einladung.

00:00:53: ich freue mich auch.

00:00:55: Ja Herr Dr.

00:00:56: Goldmann, Sie sind ja Mediziner Das Diolisezentrum in Neunkirchen wie ich ja schon gesagt habe.

00:01:03: Wie kommt man jetzt auf die Idee, eine Markthalle bauen zu wollen oder mitgestalten zu wollen?

00:01:11: Sag ich jetzt mal so.

00:01:12: Was war da der Auslöser?

00:01:14: Ich bin aus den Niedersachsen ins Saarland zugezogen und das größte Kultur-Schock nach diesem Unzug war für die ganze Familie eigentlich dass die Gastronomie beziehungsweise alles was drum herum um die Gastronomie ist, in zwei Teilen Deutschland völlig unterschiedlich gelebt wird.

00:01:38: Während wenn man ein französisches Sprichwort oder Witz so'n bisschen ummogelt dann würde man sagen im Niedersachsen ist man umzuarbeiten und im Saarland arbeitet man um zu essen.

00:01:55: Das Essen wird hier richtig zelebriert Und mit den Jahren habe ich das auch kennen und Schätzen gelernt.

00:02:08: Immer wieder haben mich gefragt, warum eigentlich obwohl hier dieses Essenskultur so zelebriert wird wir nicht sowas wie eine Markthalle haben?

00:02:20: Wenn man reist ob man nach Stuttgart, nach Barcelona oder nach Rotterdam sonst wo hin fährt auch nach Metz sieht man die Markthallen.

00:02:32: Warum gibt es das bei uns so was nicht?

00:02:34: Und so war die Idee, erst mal ins Unreine mit Herrn Linnebacher besprochen zu haben, Bau aus neuen Kirchen ein altwürdiger salendischer Bauunternehmen der auch unserer Praxis gebaut hat vieles andere.

00:03:00: Dann haben wir das sozusagen auf dem Blattpapier uns überlegt und sind dann zu dem Schluss gekommen, dass das doch nicht so ganz abwegig ist.

00:03:12: Ja aber natürlich auch mit einigen... An Kosten verbunden, ne?

00:03:17: Vierzig Millionen Euro standen da so im Raum.

00:03:20: Das ist der Brüggearchitekturbüro.

00:03:22: Drei B-Stoff hatte dann auch schon mal einen Entwurf gemacht.

00:03:25: Eben Glasgewölbe, dreitausend Quadratmeter Handelsfläche, thirty-six Wohnungen, Büros... Wie gesagt diese Markthalle in Rotterdam war ein bisschen die Inspiration.

00:03:42: Jetzt haben sie zusammengesessen auf dem Papier schon ein bisschen geplant, gedacht dass es schon was wäre für Saarbrücken.

00:03:51: Was haben Sie denn da so für Visionen gehabt?

00:03:54: Was ist das dann für einen Ort geworden wäre?

00:03:58: Also Markthalle ist ja nichts als Kaufgelegenheit angesehen werden muss.

00:04:09: markthalle ist im gründung noch ein strukturprojekt.

00:04:12: das ist sein lebensgefühl dass es ja nicht nur einen ort oder vielleicht sogar am wenigsten einen ort wo man obst und gemüse kauft.

00:04:22: Und das war die vision gewesen wie sie richtig sagen.

00:04:26: Ein solcher Projekt kostet einiges, das so viel Geld hat natürlich niemand.

00:04:32: Wir hatten aber zu damaligen Zeitpunkt einen Immobilieninvestor an der Hand von der Idee genauso wie wir begeistert war und er war auch bereit, das Mittel zu investieren weil der Bedarf hier vor Ort gerade gesehen wurde.

00:04:52: die nächsten Markthallen liegen Wuthundert Kilometer vom Saarbrücken entfernt.

00:04:58: Wir haben ein riesen Gebiet um uns herum, aber auch die Saarbrücker selber sind nicht abgeneigt eine Gastronomie mal anders zu sehen.

00:05:13: Um dieser Idee fand auch das Gespräch mit den Investoren statt.

00:05:21: Die waren nicht abgeneigt im Gegenteil.

00:05:25: Und so ging man dann.

00:05:29: in die Niederungen der Vorbereitung, indem man zumindest ein Projektentwurf im Auftrag gegeben hat und so entstand dieses Projekte ja in der Saarbrücker Zeitung.

00:05:40: Zumindest in Teilen abgebildet wurde.

00:05:43: Ja genau da war auch vom Erlebnis Einkauf die Rede von so einem Lebensgefühl was sie ja auch gerade beschrieben haben.

00:05:51: so eine Markthalle entsteht nicht nur einkaufen sondern Bekocht werden, essen.

00:05:58: Regionalität auch zu erleben jetzt nicht nur für Touristen weil ja auch schließlich dann dort Wohnungen im Wohnraum geschaffen worden wäre also auch für die Menschen die dort leben.

00:06:08: aber man muss ja auch sagen dass der Standort wäre ja auch ein sehr attraktiver gewesen, wenn man das so sagen kann.

00:06:17: Weil direkte Saarbahnanschluss die Autobahn ist auch nicht weit entfernt.

00:06:21: wir sprechen hier von diesem ehemaligen Möbel Martin Gelände in der Mainzer oder Andermainzer Straße.

00:06:28: Hatten Sie relativ schnell diesen Standort oder sie gemeinsam mit ihrem mit dem Investor und mit dem Bauträger dann relativ schnell den Standort ausgemacht dass das so geeignet wäre?

00:06:40: Der hat sich quasi von selbst angeboten.

00:06:44: Viel mehr, wir waren damals auch mit der Immobiliengesellschaft die Möbel Martin Immobilie verwaltet im Gespräch und die waren ebenfalls von dem Projekt begeistert sahen auch viele Synergien mit der neu entstandenen Möbel Martin Gesellschaft.

00:07:03: also man hat sogar damals wiederum ins unreine gedacht wie wäre es die Markthalle und das neue Möbbel Martin, mir so eine Glasgalerie über den Autobahn zu verbinden hat.

00:07:16: Letztendlich die Idee verworfen Kostengründen und da hieß es damals, dass müssen wir das genehmigen lassen und dies genehmen lassen.

00:07:25: Da wusste man schon in welchen Sumpf man hineinsteigen muss.

00:07:31: aber... Die auch die Immobilienverwalter vom Möbel Martin war damals sehr von der Idee angetan und wie Sie richtig sagen, der Standort bittet sich ja quasi an.

00:07:50: Es ist ein perfekter Anschluss zur Stadtmitte über Straßenbahn, perfekte Anschlüsse in Autobahn.

00:07:59: In der Nähe vom Frankreich sind die Franzosen nicht abgeneigt für einen schönen Einkauf mal einen kurzen Weg auf sich zu nehmen.

00:08:10: Straßenbahn fährt bis nach Saargemünd, sodass auch das gesamte Nahregion mit angeschlossen werden konnte bis nach Kaiserslautern in die andere Richtung Saarlouis und es wäre perfekt gewesen an diesem Stand.

00:08:28: Ja, also sie haben jetzt so ein Projektstudie entwickelt.

00:08:32: Dann ging es ja sehr wahrscheinlich auch mal in die Gespräche mit der Stadt.

00:08:35: dann als nächstes macht man ja oftmals irgendwie eine Bauvorab-Befragung oder wie das auch immer heißt im Beamten Deutsch ich habe selten gebaut deswegen ist es mir nicht so geläufig.

00:08:46: aber letzten Endes Die Wirtschaftsförderung hat ja die Idee als großartig bezeichnet.

00:08:53: Umgekehrt kam dann von einem Stadtbalanungsamt NEIN, weil das irgendwie nicht so ganz in ihre Planungen für die Stadt gepasst hat.

00:09:03: Aber wie kann so was sein?

00:09:05: Das ist der eine, dass er auch mit der Stadt zu tun hat sagt wunderbar tolle Idee und die anderen sagen direkt NEIN!

00:09:13: Mittelmass produziert nur Mittelmass.

00:09:18: Man kann das Mangel nicht dadurch beseitigen, dass man etwas Besseres verhindert.

00:09:28: Genau das geschah aber!

00:09:30: Das Argument der Stadtverwaltung war seinerzeit ja wir wollen kein Kaufkraft aus unserer Rückenmitte abziehen.

00:09:42: eine Markthalle ist kein Supermarkt Market oder kein Ort zum kaufen, das ist ein Strukturobjekt.

00:09:53: Man kann eine Kantine nicht dadurch veredeln dass man die Restaurants drum herum verbietet.

00:10:04: Dass das Ganze nicht funktioniert hat sieht man ja an der Stadt Mitte Saarbrücken.

00:10:10: wir haben nur Lehrstände.

00:10:11: ok Markthalle ist verhindert worden.

00:10:14: ist dort jetzt ein blühendes Leben?

00:10:15: keinesfalls eben Mittelmass Wohin die Auge reicht und das ist das Kernproblem.

00:10:31: Das Kernproblem besteht ja darin, dass die Freiheit worüber wir so viel reden eigentlich uns gar nicht mehr gegeben wird.

00:10:40: also diese Menschen in der Stadtverwaltung entscheiden für uns wer was wann wo baut.

00:10:51: Das ist nicht immer zu unseren Besten, insbesondere dann nicht wenn die Entscheider selber keine eigenen Ideen haben.

00:11:01: Die profilieren sich dadurch dass sie die Ideen von den anderen verhindern.

00:11:08: Als Alternative war ja das alte CNA Gebäude dann im Gespräch, wenn man es wahrscheinlich gesagt hat naja also die Idee ist schon schön nur wollen wir die Innenstadt nicht schwächen.

00:11:20: Stadtverwaltung

00:11:21: gewesen und das wäre ein Investitionskap gewesen.

00:11:25: jetzt stellen Sie sich vor eine Markthalle mit sagen wir mal Fünfzig Händler mit Fünfzig Anlieferfahrzeugen, die jeden Tag mehrfach hin und her fahren sollen.

00:11:39: Lassen wir mal Zehntausend Besucher wobei wenn wir schon über Rotterdam sprechen... Rotterdamm hat in seiner Markthalle pro Jahr acht eineinhalb Millionen Besucher.

00:11:52: Wir sind Saarbrücken!

00:11:54: Wir sind nicht Rotterdan.

00:11:55: das höre ich ja permanent aber selbst wenn wir ein Drittel davon bekäme auch ein Achtel würde reichen.

00:12:03: Dann ist das eine Million Besucher pro Jahr, stellen Sie sich vor dieser Menschen wollen alle mit ihren Fahrzeugen an die ehemalige C&A Gebäude ran.

00:12:14: was dann geschieht?

00:12:17: Das ist doch völlig abwegig!

00:12:19: Das wäre ein Investitionsgrab gewesen... von unserer Seite sofort verworfen.

00:12:27: Kann es aber auch sein, dass da so ein bisschen jetzt nicht mal grundsätzlich nur immer einen Nein mitgeschwommen ist?

00:12:34: Sondern das man vielleicht auch dort ja Angst hatte, dass dieses ambitionierte Projekt dann vielleicht nicht funktioniert während der Bauphase gestoppt wird.

00:12:50: also ein großes Projekt, ne?

00:12:53: Vierzig Millionen sind ja jetzt nicht gerade ein bisschen was.

00:12:56: Richtig!

00:12:57: Aber das ist nicht die Aufgabe der Stadtverwaltung Angst für die privaten Projekte zu haben.

00:13:03: Es ist überhaupt nicht die Aufgabe der Stadt Verwaltung zu entscheiden wer wann wo investiert.

00:13:11: Die Aufgabe der Grundsätzliche Ideen, es ist nicht möglich zum Beispiel mitten in der Stadt eine Fabrik zu bauen.

00:13:22: Das ist klar.

00:13:25: Darüber hinaus aber nicht!

00:13:26: Inzwischen haben wir aber dieser Hochheit über die Entscheidungen weit an die Verwaltung abgegeben und meines Erachtens nicht zu unserem besten.

00:13:38: Die Städte haben sich historisch gesehen dadurch entwickelt dass die Menschen etwas versucht haben, etwas realisiert haben.

00:13:49: Ihre Träume, ihre Überlegungen... Manchmal ist das schief gegangen!

00:13:54: Das war aber nicht das Problem der Stadtverwaltung.

00:13:57: Überlegen Sie sich mit unter heutigen Bedienungen wäre ein Kölner Dom niemals entstanden gewesen.

00:14:04: Das stimmt.

00:14:07: Das hättest du wahrscheinlich, A wäre es wahrscheinlich der Bauantrag nicht so einfach genehmigt worden und die Bauzeit hätte wahrscheinlich auch noch ein bisschen länger gedauert.

00:14:15: Der

00:14:16: Bauantrack wäre ja gar nichts zu stellen.

00:14:20: Aber unsere Städte das was wir überall sehen dort wo wir gehen nach Freiburg oder Heidelberg.

00:14:27: Wir sehen unsere alten Städten.

00:14:29: da war kein Stadtbauplaner am Werk gewesen, der das entwickelt hat.

00:14:35: Jeder Händler, jeder Grundstückbesitzer hat im Rahmen der vorgegebenen Bauplanung seine eigenen Ideen, sein eigenes Geschmack verwirklicht.

00:14:52: Daraus entstand Vielfalt und genau dieser Vielfald und nicht ein Einheitsbrei fasziniert uns bis heute, das hat Jahrhunderte überstanden.

00:15:02: Es ist kein Grund ersichtlich warum wir jetzt gerade alles in einer Richtung marschieren sollen.

00:15:09: Hätten Sie sich damals gefreut wenn man dann versucht hätte irgendwo einen Weg zu finden dass es doch zu einer Realisierung kommt?

00:15:20: Selbstverständlich!

00:15:21: Man hat es aber nicht.

00:15:23: Das war völlig, was man gespürt hat.

00:15:26: Es war ein völliges Disinteresse der Stadtverwaltung.

00:15:29: Man hat gesagt ja wenn sie da C und A nicht bebauen wollen dann bauen sie woanders fertig.

00:15:36: damit war die Sache gegessen.

00:15:38: Ja, jetzt war ja vor kurzem auch nochmal ein großer Artikel in der Saarbrücker Zeitung.

00:15:42: So bin ich ja auch auf dieses Thema gestoßen.

00:15:44: Ich bin ja gerade seit Januar diesem Jahr wieder ins Saarbrucken und habe davor gar nicht so richtig mitgekriegt dass diese Idee da schon mal in der Presse auch war.

00:15:56: Da hat man ja auch so ein bisschen, ja einerseits so bisschen diese Resignation wie es aktuell halt ist oder wie's damals auch war und diesen Frust auch nochmal drin lesen können den sie da mitgebracht haben aber andererseits aus so'n bisschen vielleicht n kleiner Funkenhoffnung dem er das so rauslesen konnte.

00:16:17: Ist denn da so'nen Funken hoffnung?

00:16:20: Oder was müsste denn passieren dass Sie doch noch mal sagen Ja wir starten nochmal und versuchen, noch mal irgendwo eine Lösung zu finden.

00:16:29: Und realisieren das Ganze?

00:16:31: Was ich vermeiden möchte ist ein Kampf gegen Windmöbeln.

00:16:35: Dafür gibt es nicht genug Lebenszeit.

00:16:40: dass wenn der Stadtser brücken wie im übrigen sehr viele Saarbrücker, nach dem Artikel in der Saarbrücker Zeitung bin ich regelrecht bombardiert mit verschiedensten Anrufen und E-Mails.

00:16:58: Und die Nachbarn haben mich angesprochen, der Friseur hat mich auch angesprochen.

00:17:06: Alle möglichen Leute habe selten von jemandem gehört, dass das ein abwägiger Projekt gewesen wäre.

00:17:14: Also haben wir vermutlich einen Nerv von vielen getroffen nicht der Stadtverwaltung.

00:17:23: Die hat ja ohnehin Nerven aus Edelstall und lässt sich nicht bewegen.

00:17:31: also wenn die Stadt Verwaltung möchte, dass so was realisiert wird Dann lassen wir einen Weg suchen.

00:17:38: Ein Glas ist immer halb leer oder halb voll, wenn man von Anfang an die Gründe sucht warum etwas nicht geht dann geht etwas nicht.

00:17:48: Wenn man sagt okay die Stadtverwaltung entscheidet sich Wir brauchen eine Markthalle!

00:17:54: Wir machen eine Ausschreibung.

00:17:55: Wir können uns vorstellen eine Baugenehmigung zu erteilen für eine Marktheile unter Vorbehalt Warum nicht?

00:18:07: Stellen Sie sich vor, stellen Sie sich auf eine Stelle eines Investors der vierzig Millionen Euro investieren möchte.

00:18:15: Dieses Geld, wenn man das sagen wir mal auf drei Jahre Verwaltungsgenehmigung umlegt würde pro Jahr Hundertfünfzigtausend Kosten verursachen.

00:18:30: Also das geht nicht!

00:18:32: bei den Baukosten, die ohnehin aus allen Neten platzen.

00:18:37: Auch noch dadurch die Investoren zu vergraulen?

00:18:42: Das geht nicht!

00:18:43: Also muss der Stadt jetzt letztendlich in die Vorleistung treten und sagen ja wir werden es genehmigen Ja wir geben eine Zusage In welcher Form.

00:18:55: ich bin kein Jurist Ich weiß es nicht wie das geht Aber man findet eine Lösung wenn man möchte Und möchte offenbar nicht, wenn das einzige Ort von wo ich keinen Anruf oder kein E-Mail bekommen habe.

00:19:07: Das ist die Stadtverordnung.

00:19:09: Es ist aber auch sehr schade, weil sie ja auch trotzdem... das hat man in diesem Artikel gelesen, trotzdem weiterhin an kreativen Ideen arbeiten, wie man sowas umsetzen könnte.

00:19:21: Wir haben ja auch schon mal in Telefonat gehabt im Vorfeld zu diesem Podcast und da hatten sie ja auch gesagt naja der alte Investor hat natürlich jetzt keine Lust mehr.

00:19:30: aber dann müsste man eben andere neue Wege gehen.

00:19:32: die wären

00:19:34: zum Beispiel ein Cod funding.

00:19:36: warum denn nicht?

00:19:38: wir machen etwas oder wir wollen etwas für Saarbrücken machen?

00:19:42: Warum ermöglichen wir den Saarbrücke nicht das Ganze als meint wegen offener Immobilienfonds zu betreiben, wo jeder ob hunderttausend oder zehntausend Euro investieren kann und ein Teil davon haben kann.

00:19:59: Und auch von den Mieteinnahmen und Perspektiven dieses Projektes mit profitieren kann.

00:20:06: Warum denn nicht?

00:20:07: Das wäre eine Möglichkeit die andere wäre irgendwelchen größeren Investitionsgesellschaften beizuziehen, aber jeder den man ansprechen würde in diesem Kontext wird sich fragen.

00:20:28: In welchen Zeitraum kann ich ein solches Projekt realisieren?

00:20:32: Und wenn dieser Zeitraum unüberschaubar ist dann gibt es andere die viel effizienter und viel schneller realisiert werden können.

00:20:44: wir schneiden Den Aster auf dem wir selber sitzen, schauen wir uns der Börsenbericht von, ich glaube proktiv war das oder irgendein Börseneutierter Immobilien.

00:21:00: Verwalte, die investieren mittlerweile gar nicht mehr in Deutschland.

00:21:04: Deren Gewinne kommen aus Polen, die Investieren dort machen da.

00:21:08: Wir haben Wohnungsnot aber wir haben die Leute so vergrault dass sie mittlerweile gar nichts mehr versuchen hier zu investieren.

00:21:14: Die gehen ins Ausland und die steht mit den offenen Händen.

00:21:20: Ja Sie sehen aber schon auch irgendwo ein Weg.

00:21:23: also dann müsste sich aber viel bewegen.

00:21:26: So nehme ich das jetzt mal einfach mit

00:21:29: Richtig, es muss ein klar definierter Wille der Staat sein das zu realisieren und dieser Wille erschöpft sich nicht durch Sonntagsreden.

00:21:45: Wir sind ihm vor Leistung gegangen.

00:21:48: jetzt ist die Zeit wo der Stadt das machen soll.

00:21:53: Würden Sie da auch nochmal an diesem Entwurf festhalten, den sie damals gemacht haben?

00:21:58: oder würden Sie jetzt so mit der Erfahrung schon ein paar Jahre vergangen?

00:22:01: Auch noch mal bisschen was anderes

00:22:03: denken.

00:22:03: Mit Sicherheit wird man das überarbeiten.

00:22:05: die Überlegung dass man nicht nur eine Handelsfläche sondern eine Lebensfläche generiert möglicherweise eine Ausstellungsfläche die sicherlich wird man es überarbeiten.

00:22:22: Ja, es gibt mittlerweile sehr interessanten Entwürfe und auch die ja auch realisiert worden sind von Kongressflächen.

00:22:34: Die in den Einkaufszentren, in den großen Shopping Malls investieren.

00:22:39: Da sind andere Kongresszentren nicht so... wie quasi Lehrräume mit Frontalvorträgen, sondern in Form von den Cafés und Diskussionswunden war ich neulich im Parisin so eine Veranstaltung im medizinischen Bereich gewesen.

00:22:54: Fand ich sehr attraktiv und sehr interessant.

00:22:57: das bringt auch Zusätzliches Potenzial für das gesamten Projekt selbst wenn dort nur zwei oder dreimal im Jahr irgendwelche Größe Veranstaltungen finden.

00:23:08: Das bringt Hotel Auslastung, dass im übrigen Markteil ist.

00:23:12: ja das habe ich ja zu Beginn des Gesprächs eingeführt.

00:23:20: kein Immobilienprojekt, das ist ein Infrastruktur-Projekt.

00:23:24: Zu der Rotterdamer Markthalle gibt es sehr interessante Studien von den acht Millionen Menschen die pro Jahr achtundhalb dort hinkommen lassen.

00:23:39: Sein Geld dort entweder dort oder und das ist jetzt wichtig darum herum nicht unbedingt in der Marktheile selbst.

00:23:48: Das heißt Die gesamten Stadtrände drum herum profitieren, da sind andere Cafés.

00:23:56: Da sind Dienstleister.

00:23:59: Das ist auch ein Immobilienwert was letztendlich drumherum ist und er steigt.

00:24:06: also das sind Infrastrukturprojekte da sind Menschen die vom Außen kommen in die Stadt.

00:24:14: Da entstehen Servicearbeitsplätze ob das Hotels oder Gastronomie sind da entstehen zusätzliche Umsätze und zusätzlichen Einnahmen.

00:24:26: Also es ist halt ein Wirtschaftsfaktor, das ist ja ganz klar.

00:24:28: Es ist ein

00:24:28: Wirtschaftspraktor und gerade deshalb ist das eigentlich perfide dass der Stadt aus dem die Industrie verschwindet sich nicht drum bemüht einen Ersatz zu finden.

00:24:42: Also müssen wir jetzt mal abwarten was daraus wird und müssen einfach mal sehen bewegt sich etwas?

00:24:47: bewegt sicher in der Stadtverwaltung?

00:24:50: Gibt's da vielleicht dann auch nochmal irgendwelche Gespräche?

00:24:53: Knüpft man da einfach an diese Idee an und dann werden wir sehen, ob da was entstehen wird.

00:24:59: Warten wir mal ab!

00:25:01: Ja die letzte Frage in meinem Podcast das ist immer traditionell die Identische.

00:25:05: Die kriegt jeder Gast von mir gestellt.

00:25:07: Da geht es tatsächlich auch noch einmal so ein bisschen um das Genießen nämlich... Was is denn ihr ganz persönlicher Genussmoment?

00:25:13: Die

00:25:14: ganz einfache Gastronomie, die man häufig auf den Reisen trifft.

00:25:22: Dass die Spitzenkastronome, die Spitzelleistung vorbringen das ist eine Selbstverständlichkeit wenn gleich eine sehr angenehme.

00:25:31: Wenn man aber zum Beispiel während einer Motorradreise mitten in den Bergen in eine Pizzeria geht und dort eine Pizza an die man sich noch Jahre danach erinnert bekommt.

00:25:49: Das ist ein gastronomisches Erlebnis für mich, der einen hohen Wert

00:25:54: hat.".

00:25:55: Ja, also herzlichen Dank Herr Dr.

00:25:57: Goldmann, dass Sie Zeit hatten hier nach Saarbrücken zu kommen und mit mir so ein bisschen mal Revue passieren zu lassen was da so hinter überhaupt wie es zu diesem Gedanken der Markthalle kam wo's da die Probleme gibt.

00:26:10: wir haben sie jetzt gehört und vielleicht auch das dann noch irgendwo in Kleines Fünktchen Hoffnung besteht.

00:26:15: Herzlichen Dank für Ihre Zeit!

00:26:17: Sehr sehr gerne

00:26:18: Ja, und wenn euch diese Folge gefallen hat dann teilt sie gerne mit jemanden der ein bisschen mehr Genuss im Alltag gut gebrauchen könnte.

00:26:26: Danke bis dann

00:26:40: tschüss!